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Mitteldeutscher Burgentag am 1. Mai 2015

Auch in diesem Jahr waren wir wieder mit der Kennung der Burg Rabenstein SAX-166 QRV, diesmal unter unserem Contest/Aktivitäts-Call DM2C, nachdem unser Sonderrufzeichen DM20KIDS am Vortag erloschen war. Dafür konnten wir aber brandneuen Sonder-DOK "KIDS" vergeben.

Zunächst sah es in Bezug auf das Wetter gar nicht gut aus, denn es hatte die ganze Nacht stark geregnet, und wir spielten schon mit dem Gedanken, das Ganze abzublasen. Aber wie durch ein Wunder verschwanden die Regenwolken, und pünktlich 09:00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein aber frischen Temperaturen war am Rabensteiner Stausee in Nähe der Burg viel Platz für unsere Antennen.
Diesmal hatten wir ein schlagkräftiges junges Team vor Ort. Veiko (DM9TT) hatte bei der Motivation unserer drei neuen OV-Mitglieder keine Probleme, und so waren Mario (DM5AHA), Tim und Markus begeistert mit von der Partie. Steffen (DM6WAN) als "OM" im wahrsten Sinne des Wortes vervollständigte das Team.

Wir arbeiteten mit vier Stationen. Zunächst machten es uns unsere österreichischen Funkfreunde mit ihrem OE-Contest auf 80 und 40 m etwas schwer, aber ab 10:00 Uhr war dann Platz auch für die COTA-Aktivitäten. Steffen funkte in altbewährter Weise mit seiner Portabelstation und einer G5RV-Antenne in CW auf 40 m, während Veiko mit seiner Station anfangs auf 80 m und später ebenfalls auf 40 m in SSB Betrieb machte. Als Antenne nutzte er seine 2x20,5-m-Doppelzepp mit 600-Ohm-Hühnerleiter. Später konnte Mario (DM5AHA) auf 40 m in SSB seine ersten Erfahrungen im langsam abebbenden Pile-up sammeln. Auch unsere Newcomer hatten die Möglichkeit wahrgenommen, ein paar Trainings-QSOs zu fahren.

Wir freuten auch über die Besuche von Jürgen (DL1JHQ) und seiner XYL, Daniel (DJ4MF) sowie Stephan (DL1SVI) mit seinem kleinen vierbeinigen Begleiter, der sofort Freundschaft mit Markus schloss. Noch größer wäre die Freude allerdings gewesen, wenn einige YLs/OMs mehr den Weg zu uns gefunden hätten, denn lange genug war die Aktivität ja angekündigt. Vielleicht beim nächsten Feldtag ...

Neben den zahlreichen QSOs blieb genügend Zeit für viele interessante Gespräche und Erfahrungen rund um die Amateurfunkpraxis. Speziell das Thema Outback-Antennen mit diversen Tests und Messungen, aber auch Marios neuer Buddipole, standen dabei im Mittelpunkt.

Am Abend kurz vor dem Abbau hatten Markus und Veiko noch eine Station aus Jokohama (7J1ADS) erreicht. Das Tolle: Markus' erstes interkontinentales QSO ... und dann gleich Japan mit Angelrute und paar Metern Draht! Er war danach vollkommen happy, und es war wirklich schön, eine derartige Begeisterung mitzuerleben.

Markus hat ebenfalls am Grill vorzüglich seinen Mann gestanden - leckere Steaks und Bratwürste bei mancher Flasche Mildgehopftem rundeten den sehr gelungenen Fielday ab. Alle waren sich einig, dass derartige Aktivitäten auch in Zukunft einen festen Platz im OV haben werden.

Vielen Dank für die sehr informativen Berichte an DM6WAN und DM9TT.




Fotos: DM9TT
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